Ein Bestattungswald hat keine Reihen und keine Nummernschilder. Wer zweimal im Jahr kommt, sucht. Bleibmal führt Sie bis zur Stelle — und wenn Sie dort stehen, ist da mehr als ein Baum.
Zweihundert Buchen, ein kleines Schild.
Die meisten Bestattungswälder geben Ihnen eine Baumnummer, eine Karte im Internet und einen ausgedruckten Lageplan am Waldeingang. Das reicht, um in die richtige Ecke des Waldes zu kommen. Und dann stehen Sie zwischen zweihundert Buchen und suchen ein kleines Schild.
Besonders für die, die weit weg wohnen und einmal im Jahr kommen, wird der Besuch dadurch zu etwas, das man sich vornimmt statt auf das man sich freut.
Bei einem Besuch am Baum die Koordinaten in der Gedenkseite speichern — einmal, danach nie wieder nötig.
Beim nächsten Besuch reicht ein Link im Browser, keine App-Installation nötig.
Ein Lichtstrahl in der Kamera-Ansicht zeigt die Richtung — bis unmittelbar zur Stelle.
Mehr als ein Baum.
Am Ziel angekommen öffnet sich in der Kamera-Ansicht ein Lichtmal — und darin ein lebendiges Porträt des Menschen, an den Sie gerade denken. Ein Gesicht, das zurückkehrt, an einem Ort, der sonst nur einen Baum zeigt.
Fotoalbum, Geschichten und eine virtuelle Kerze stehen dort ebenso bereit — geschützt durch einen persönlichen PIN, den Sie mit der Familie teilen.
Ehrlich: unter dichten Baumkronen ist GPS spürbar ungenauer als auf freiem Feld — statt weniger Metern kann die Abweichung im Wald mehrere Meter betragen. Für den letzten Schritt bis zum Baum hilft dann meist das Auge mehr als der Bildschirm. Bis in die unmittelbare Nähe der Stelle führt Sie Bleibmal trotzdem zuverlässig.
Ein einmaliger Besuch vor Ort reicht: Mit dem Smartphone direkt am Baum lassen sich die Koordinaten in der Gedenkseite hinterlegen. Alternativ liefert oft auch der Bestattungswald selbst eine Baumnummer oder Karte, aus der sich die Position ableiten lässt.
Ja — die Wegführung basiert auf GPS-Koordinaten, nicht auf einer Kooperation mit dem jeweiligen Waldbetreiber. Sie funktioniert unabhängig davon, welcher Wald es ist.
Nein. Bleibmal läuft im mobilen Browser, ganz ohne Installation. Ein Link reicht.
Ja. Ein persönlicher PIN wird einfach mit allen geteilt, die dabei sein sollen — jede Person mit PIN kann die Wegführung nutzen und das lebendige Porträt am Baum sehen.
Auch dort lässt sich ein ungefährer Ort hinterlegen — etwa die Koordinaten der Beisetzungsstelle auf See, sofern bekannt, oder ein bedeutsamer Ort an der Küste. Die Gedenkseite selbst, mit Fotos, Geschichten und Kerze, funktioniert unabhängig vom GPS-Teil vollständig.
Richten Sie die Gedenkseite ein und hinterlegen Sie den Standort beim nächsten Besuch — in wenigen Minuten erledigt.